Im Wettstreit zwischen Tagesgeschäft und Fortbildung bleibt wenig Zeit, sich mit Neuerungen und Anpassungen zu beschäftigen. Mit unseren Webinaren unterstützen wir Sie bei der effizienten, kostengünstigen und bequemen Fortbildung an Ihrem Arbeitsplatz und sichern damit Ihre Aktualität und die rechtliche Umsetzung eines permanenten Schulungsplans.

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Webinar-Themen

Zollupdate: Neuerungen im Zollrecht 2021

Nicht nur zum Jahreswechsel, sondern permanent müssen wir uns mit rechtlichen und formellen Änderungen im Zollrecht auseinandersetzen und die Änderungen im Alltag in die operative Arbeit integrieren.

Ziel des Webinars ist es den Teilnehmern über aktuelle, kürzlich eingetretene und anstehende Änderungen auf dem Gebiet des Zoll- und Außenhandelsrechts und deren praktische Auswirkungen zu informieren.

Inhalte:

  • Zoll- und Außenwirtschaftsrechtliche Änderungen
  • BREXIT-Deal (TCA)
  • Aktuelles zum Präferenzrecht
  • Außenwirtschaftsrechtliche Änderungen
  • Umsatzsteuerrechtliche Änderungen
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BREXIT-Deal (TCA)

Brexit-Deal:  Trade and Cooperation Agreement (TCA) | Auswirkungen auf den Warenhandel

Durch den Abschluss eines Trade and Cooperation Agreement (TCA) ab 01.01.2021 sind die künftigen wirtschaftlichen Beziehungen zwischen EU und UK geregelt worden.

Unternehmen sollten jetzt die neuen TCA-Vertragsbestimmungen für die Neustrukturierung des Warenhandels mit UK kennen, da einige organisatorische und operative Maßnahmen erforderlich sind.

Der Umfang der zu berücksichtigenden Prozessanpassungen steht in Abhängigkeit der individuellen Handelsverflechtungen und operativen Abläufe im Warenverkehr/Handel mit UK.

Inhalte:

  • Erfordernis zur Erfüllung von Zollförmlichkeiten (Im- und Exportzollabwicklungen) – und die damit verbundene Einrichtung von personellen, administrativen, logistischen und technischen Voraussetzungen
  • Für den Außenhandel wesentliche Inhalte des TCA beinhalten den wechselseitigen Verzicht auf Erhebung von Zöllen für Waren, die den präferentiellen Ursprungsregeln der jeweiligen Abkommenspartner (EU/UK) entsprechen
  • Erweiterung des internen Kontrollsystems auf den Handel mit UK im Rahmen von Präferenzursprungsermittlung und -dokumentation
  • Re-Strukturierung der Einkaufs-, Produktions- und Absatzprozesse
  • Liefer- und Produktionsabläufe werden Auswirkungen auf die Ursprungsermittlung haben
  • Reihen-/ Dreiecksgeschäfte mit UK-Beteiligten erfordern eine komplette Neubewertung hinsichtlich ihrer zoll-, außenwirtschafts-, ursprungs- und steuerrechtlichen Abwicklung
  • Lagerstätten und Lohnfertigungsprozesse in UK sind ebenfalls auf entsprechende Anpassungen und Auswirkungen zu prüfen
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Fit für Zollprüfungen

  • Wichtige Prüfungsarten
  • Prüfungsort / Prüfungsanordnung
  • Pflichten und Rechte
  • Prüfungsvorbereitung und Verhalten während der Prüfung
  • Schlussbesprechung
  • Ende und Abschluss der Prüfung
  • Interne Checklisten
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Anwendung Ausführerdefinitionen

Anwendung Ausführerdefinitionen  | zoll- und außenwirtschaftsrechtlich

Für viele Ausführer bislang noch „unentdeckt“ hat sich die Definition des zollrechtlichen Ausführers gemäß Unionszollkodex geändert: Seit Herbst 2019 hat auch die deutsche Zollverwaltung mit der Anpassung der entsprechenden Dienstanweisung auf diese EU-rechtlichen Änderungen reagiert und die neue Ausführerdefinition in der Anwendung verbindlich für deutsche Exporteure vorgeschrieben und erläutert.

Wesentliche Änderungen bestehen in der Definition „Verbringungsbefugnis“ und den Vertretungsverhältnissen (insbesondere bei Reihen- und Dreiecksgeschäften) unter Beteiligung nicht EU-ansässiger Geschäftspartner. Dabei kann es jetzt zu unterschiedlichen Ausführern (zoll- und außenwirtschaftsrechtlich) kommen.

Ziel des Webinars ist es den Teilnehmern die Änderungen und praktischen Auswirkungen des zollrechtlichen Ausführers, die Unterschiede zum (unveränderten) außenwirtschaftsrechtliche Ausführer sowie deren praktische Umsetzung in der Gestaltung der Ausfuhrprozesse zu verdeutlichen.

Inhalte:

  • Neue Definition und Bedeutung des zollrechtlichen Ausführers
  • Unterschiede zwischen zollrechtlicher und außenwirtschaftsrechtlicher Ausführerdefinition
  • Auswirkungen und Bedeutung in der Praxis (Beispiele)
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Änderungen bei Reihengeschäftsabwicklung

Änderungen bei Reihengeschäftsabwicklung | zoll-, außenwirtschafts- und steuerrechtlich

Reihen-/ Dreiecksgeschäfte sind wesentlicher Bestandteil des globalen Handels und stellten schon immer besondere Herausforderungen an die zoll-, steuer- und außenwirtschaftsrechtliche Abwicklung.

Aktuelle, rechtliche Änderungen in den Bereichen Zollrecht (Änderung der Ausführerdefinition), Umsatzsteuerrecht (Inkrafttreten der sog. „Quick Fixes“) führen zur Neubewertung bereits bestehender Reihengeschäftsvorgänge und sorgfältiger Planung und Gestaltung neuer Reihengeschäfte.

Ziel des Webinars ist es den Teilnehmern die Änderungen und praktischen Auswirkungen der rechtlichen Änderungen bei Reihengeschäften innerhalb der EU und Exportgeschäften zu verdeutlichen.

Inhalte:

  • Grundlagen zu Reihengeschäften (EU-Geschäfte und Exporte)
  • Unterschiede zwischen zollrechtlicher und außenwirtschaftsrechtlicher Ausführerdefinition Praxisbeispiele Ausführereigenschaften
  • Änderungen durch die Reform des EU-Mehrwertsteuersystems; Umsetzung der „Quick Fixes“ seit 2020
  • Nachweisführung bei steuerfreien innergemeinschaftlichen Lieferungen
  • Praxisbeispiele Umsatzsteuer
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Der Zollbeauftragte

Der Zollbeauftragte | Interner und externer Ansprechpartner für die Trade Compliance Organisation

Im Zuge der geänderten Vorgaben zur Umsetzung des Unionzollrechts ist eine Organisation (Trade Compliance) als Nachweis der betrieblichen Zuverlässigkeit und Kompetenz erforderlich.

Gemäß UZK (Unionszollkodex) müssen in den Unternehmen Mitarbeiter in der Funktion als „Zollverantwortlicher“ oder „Gesamtverantwortlicher Zoll“ benannt werden.

Entsprechend der Unternehmensorganisation unterscheiden sich Anforderungsprofil, Aufgaben, Zuständigkeiten und Verantwortung für den Zollverantwortlichen.

Inhalte

  • Einleitung
  • Definition Zollbeauftragter
  • Aufgaben des Zollbeauftragten
  • Haftung
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Lieferantenerklärungen

Lieferantenerklärungen: „Best Practice“-Empfehlungen

Lieferantenerklärungen sind Präferenzdokumente, die der Lieferant ohne Mitwirkung der Zollbehörden für Lieferungen von präferenzberechtigten Waren erstellt. Dadurch trägt der Aussteller die umfassende Verantwortung für die Richtigkeit der abgegebenen Erklärungen gegenüber dem Empfänger und den Zollbehörden.

Das Präferenzrecht der EU stellt in seiner Komplexität hohe Anforderungen in der rechtskonformen Umsetzung. Die korrekte Ausstellung bzw. Überprüfung von Lieferantenerklärungen erfordert ein entsprechendes Knowhow über die zu beachtenden Voraussetzungen und Formvorschriften, die im Unternehmen durch eine entsprechende Organisation und Dokumentation darzulegen sind.

Um negative Folgen und/oder finanzielle Nachteile (z.B. bei Zollprüfungen) für den Exporteur zu vermeiden, sollte die Tragweite von fehlerhaft ausgefertigten Lieferantenerklärungen bekannt sein.

Ziel des Webinars ist es, den Teilnehmern einen Überblick der Rechte, Pflichten und Vorteile von „Lieferantenerklärungen für Waren mit bzw. ohne Präferenzursprungseigenschaft“ sowie den praktischen Umgang zu vermitteln.

Inhalte:

  • Grundlagen und Bedeutung
  • Voraussetzungen/ Arten der Lieferantenerklärungen
  • Inhalte und Gültigkeitsdauer
  • Anforderung
  • Prüfungsmöglichkeit / Auskunftsblatt INF 4
  • Konsequenzen bei unzulässiger Ausstellung / Verwendung
  • Problemfälle und Lösungen
  • EXKURS: Besonderheiten JEFTA
  • EXKURS: Lieferantenerklärungen für Waren ohne Ursprung
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Optionen der Zollorganisation

Optionen der Zollorganisation

Um internationale, gesetzliche Anforderungen zu erfüllen (Compliance), müssen Zoll- und Exportabläufe im Unternehmen intern ggf. auch extern effektiv und transparent organisiert und strukturiert sein.

Dabei sollten Verantwortlichkeiten definiert, organisiert und spezielle Funktionsträger benannt werden.

Zur Erfüllung der Voraussetzungen des Unionszollkodex (UZK) sind Unternehmen verpflichtet ihre Zuverlässigkeit und geeignete Organisations- und Kontrollmaßnahmen nachzuweisen.

Darüber hinaus sichert eine moderne Außenhandelsorganisation wirtschaftliche Vorteile (Zeit- und Kostenersparnis, Personalentlastung, Optimierung der Kommunikation, Einsatz zeitgemäßer IT-Systeme, Planungs- und Rechtssicherheit).

Inhalte:

  • Einleitung | Zoll- und Außenhandelsorganisation
  • Prozessanalyse & Ziele
  • Anforderungen & Ziele
  • Systematik zum Aufbau einer Zollorganisation
  • Vertretungsverhältnisse im Zollrecht
  • Verteilung von Kernkompetenzen: In-/ Outsourcing
  • Prüfmatrix internes Kontrollsystem (ICP)
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Grundlagen der operativen Exportkontrolle/ Trade Compliance

Grundlagen der operativen Exportkontrolle/ Trade Compliance

Handelspolitische Beschränkungen, militärische und religiöse Konflikte bilden die Grundlage für internationale, wirtschaftliche Sanktionen. Daher unterliegen bestimmte Waren, Technologien und Dienstleistungen EU-weiten Exportkontrollbeschränkungen:

  • Warenspezifisch
    (technische Eigenschaften, Prüfung von Warenlisten, militärische oder zivile Eignung)
  • Länder- und verwendungsspezifisch
    (Länderembargos)
  • Personenspezifisch
    (internationale Sanktionslisten)

Im Rahmen der Aufsichts- und Organisationspflichten müssen Unternehmen sicherstellen, dass die komplexen Vorschriften des nationalen und internationalen Außenwirtschaftsrechts eingehalten werden („Trade Compliance“).

Ein effektives Exportkontrollsystem (Internal Control Program –ICP–) ist die erforderliche Grundlage zur rechtssicheren Abwicklung Ihres Außenhandels und der dokumentierten Zuverlässigkeit gegenüber den Überwachungsbehörden (Zoll / BAFA).

Inhalte:

  • Grundlagen des Ausfuhrkontrollrechts
  • „sensible Personen“: Screening
  • „sensible Länder“: Lieferungen in Embargoländer
  • „sensible Waren“: Warenprüfungen (Dual Use, Rüstungsgüter, …)
  • ATLAS-Codierungen: rechtliche Auswirkungen
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ATLAS-Codierungen

ATLAS – Ermittlung der Unterlagencodierungen bei der Ausfuhrabwicklung

Codierungen sind ein wichtiger Bestandteil bei der Abgabe einer elektronischen Zollanmeldung (Einfuhr/Ausfuhr) im Rahmen des deutschen ATLAS-Verfahrens. Die Codierungen haben ihren Ursprung in den verschiedenen Bereichen des deutschen und europäischen Zoll-, Statistik- und Außenwirtschaftsrechts und habend en Charakter rechtlich verbindlicher Erklärungen.

Unzutreffende oder fehlende Codierungen führen im Rahmen der Zollabfertigung oder bei nachträglichen Prüfungen entweder zu Rückfragen durch die Zollverwaltung, Nichtannahme der Zollanmeldung bzw. stellen sogar eine Ordnungswidrigkeit dar.

Die Ermittlung, Verwendung und Bedeutung der ATLAS-Codierungen ist ein wichtiger Bestandteil der Ausfuhr- und Einfuhrzollabwicklung und sind eng mit den Ergebnissen des internen Exportkontrollsystems und der Stammdatenpflege verknüpft.

Unser Webinar erläutert Ihnen die wichtigsten Unterlagencodierungen für die Zollabwicklung aus den Rechtsgebieten des Zoll- und Außenwirtschaftsrechts (z. B. UZK, EG-Dual-use-VO, nationale Ausfuhrliste, Embargo, etc.) und den Codierungen für Verbote und Beschränkungen (z. B. Abfallrecht, Hunde- und Katzenfelle, Kulturgüter) sowie der Zusatzcodierungen, die über den Elektronischen Zolltarifs (EZT-online) zu ermitteln sind.

Typische Praxisfehler werden aufgezeigt um den Anmeldern ein erhöhtes Maß an Rechtssicherheit und dadurch eine beschleunigte Zollabwicklung zu ermöglichen.

Inhalte:

  • Risikoanalyse im elektronischen Zollsystem ATLAS
  • Unterscheidung der ATLAS Codierungen
  • Ermittlung der Codierungen über EZT-Online Auskunftsanwendung
  • Codierungen für Verbote und Beschränkungen
  • Beachtung und Angabe von Zusatzcodes
  • Datenfelder bei der Ausfuhr und häufige Fehler
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Präferenzorganisation

Präferenzorganisation: Aufbau und Voraussetzungen

Das unternehmerische Interesse zur Inanspruchnahme von Präferenzen im Rahmen internationaler Freihandelsabkommen liegt in der Reduzierung von Zollabgaben und den daraus resultierenden Wettbewerbsvorteilen im globalen Handel.

Wesentliche Bestandteil zur Inanspruchnahme dieser Vorteile im Rahmen der Präferenzabkommen sind die Kalkulation von Exportpreisen und die der Bezugskosten beim Import von Waren, die maßgeblich durch Zollreduzierungen beeinflusst werden können.

Es liegt daher im Interesse der Unternehmen, durch eine angemessene Präferenzorganisation profitable Optimierungsmöglichkeiten zu erzielen.

Das Präferenzrecht stellt mit seiner komplexen Rechtsmaterie und dem damit verbundenen Abwicklungsaufwand hohe Anforderungen an die Implementierung einer funktionierenden Präferenzorganisation im Unternehmen.

Insbesondere als Inhaber des vereinfachten Verfahrens „Ermächtigter Ausführer“ stehen Unternehmen gegenüber der Zollverwaltung in einer hohen Pflichterfüllung zur Inanspruchnahme diverser Vergünstigungen.

Dabei wird eine umfassende, transparente „Arbeits- und Organisationsanweisung“ (Prozessbeschreibung) obligatorisch, in der verbindliche Festlegungen von Betriebsabläufen, Ursprungsbestimmung und -kalkulation sowie Verantwortlichkeiten dokumentiert sein müssen.

Ziel des Webinars ist es den Teilnehmern Optionen, Erforderlichkeiten und Umsetzung einer Präferenzorganisation und deren praktische Implementierung in die Betriebsabläufe zu vermitteln.

Inhalte:

  • Arten von Präferenzbescheinigungen
  • Ausstellung von Präferenznachweisen
  • Leitlinie zum Aufbau eines internen Kontrollsystems
  • Präferenzorganisation (Anforderung, Ausstellung, Dokumentation, Prüfung)
  • EXKURS: Auskunftssystem WuP-online
  • Vereinfachtes Verfahren Ermächtigter Ausführer -EA-
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Umsatzsteuer Änderungen 2021

Umsatzsteuer: Änderungen 2021″

Auf dem Weg zu einem reformierten EU-Mehrwertsteuersystems werden zum Juli 2021 weitere Maßnahmen zur Bekämpfung des Umsatzsteuerbetrugs und der Einnahmeverluste beschlossen und in den 27 Mitgliedstaaten umgesetzt.

Insbesondere der Wegfall der steuer- und zollbefreiten Kleinbetragsreglung für Importwaren ist von erheblicher Bedeutung.

Die Bundesregierung ist den europäischen Vorgaben mit Änderungen in den deutschen Umsatzsteuervorschriften nachgekommen..

Die Änderungen treten zum 01.07.2021 in Kraft.

Inhalte:

  • Einleitung: Mehrwertsteuerreform der EU, Umsetzung in DE
  • Änderungen im Versandhandel
  • Wegfall der Kleinbetragsregelung für Importwaren unter 150 EUR
  • Einführung IOSS und „Special Arrangement“ – Verfahren zur Umsatzsteuererfassung
  • Umsetzung in DE (ATLAS-IMPOST)
  • Auswirkungen und innerbetriebliche Umstellungen
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